Imkerei

Der Begriff „Imme“ stammt aus dem mittelhochdeutschen imme (imbe, impe) und bedeutet Bienenschwarm, Bienenstand. Das althochdeutschen imbi und das altenglische imby (Bienenschwarm) ist damit verwandt. Aus dem den Schwarm meinenden Begriff bildet sich die Bedeutung Biene als einzelnes Tier heraus. Der Begriff Imker ist damit artverwandt.

 

"Imker" ist das Wort für Bienenzüchters, dass aus dem niederländischen und niederdeutschen Sprachgebrauch hervorkam und den Begriff des Bienenvaters oder Zeidlers allmählich verdrängte. Die Wortbestandteile sind aus den Substantiven imme (Bienenschwarm) und kar (Korb, Gefäß) zusammengesetzt. [1]

 

Besonders die Heideimkerei nutzte früher Bienenkörben aus Stroh, inzwischen ist die Magazinbeute, übereinandergestapelte Kisten mit beweglichen Waben auf Rähmchen (Mobilbau) die wohl am weitesten verbreitete Wahl. Die Ausführungen für Bienenbeuten sind aber vielfältig - in Aufbau und Material. Hier zeigt sich, was der Imker*in in der Honigbienenhaltung wichtig ist: Klotzbeuten aus Holzstämmen gelten als naturnahe Honigbienenhaltung, Magazinbeuten aus Holz oder Styropor schaffen einem Bienevolk menschengemachte Herausforderungen, sind aber im Alltag ökonomischer für die Imker*in.

Man kann die Freizeitimkerei von der Berufsimkerei unterscheiden, die nur etwa 4% der gesamten deutschen Imkerei ausmacht. Berufsimker*innen sind laut Regelung des §13a EStG Imkereien ab 31 Völkern. Von den 130.000 Imker*innen in Deutschland sind etwa 96% Freizeitimker*innen. [2]

Dieser Text wertet einen Fragebogen aus, der im Vorfeld von 16 Imker*innen beantwortet worden ist. Es wird nach der Motivation zu Beginn und im Verlauf des Imkerns gefragt.

Motivation der Hobbyimker*innen

Hier ist das Ergebnis unserer Exkursion zu Olaf Dube, einem demeterzertifizierten Berufsimker in Berlin.

Bericht:

Demeterzertifiziertes Imkern

[1] Vgl.: Dudenredaktion (Hg.) Duden: Das Herkunftswörterbuch. Etymologie der deutschen Sprache. Band 7, 5., neu bearbeitete Ausgabe. Dudenverlag Berlin Mannheim Zürich, 2014.

[2] Vgl.: Deutscher Imkerbund e. V.: Jahresbericht 2018/2019. Wachtberg, 2019. Online unter: https://deutscherimkerbund.de/userfiles/DIB_Pressedienst/Jahresbericht_2018_19.pdf Abgerufen: 30.3.2020

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