Die Blumenwiese

Die „Blumenwiese“ als Nahrungsquelle der Honig- und Wildbienen

„Alle Wildbienen sind bei ihrer Ernährung auf Blüten angewiesen – und das sowohl als Larve als auch als erwachsene Biene“ (bund.net), heißt es auf der Seite des BUND.

Nicht nur durch diesen Aspekt wird deutlich, wie stark diese Insekten auf eine Blütenvielfalt angewiesen sind. Eine Vielfalt, die auf dem Land wie auch in den Städten durch immer stärker monokulturell werdende Landschaft geringer wird.

Daraus resultiert, dass ca. „die Hälfte der heimischen Wildbienenarten[...]auf der Roten Liste der bedrohten Arten“ (bund.net), steht. Besonders bedroht sind die Bienen-Arten, die nur von bestimmten Pflanzenfamilien die Pollen oder den Nektar als Nahrung entnehmen. Desto wichtiger wird es Beiträge zum Erhalt der Artenvielfalt zu schaffen. Ein Verzicht auf die monotone Raseneinsaat und die Entscheidung auf artenreiche Saatgutmischungen zu setzen, ob im großen oder auch kleinen Maßstab, können als Beitrag zur Nahrungsquelle und Lebensraum für Bienen gesehen werden.

Um auf die Ansprüche der Honig- und Wildbienen mit ihren erschwerten Lebensbedingungen einzugehen, gibt es bestimmte Saatgutmischungen, wie zum Beispiel die Rieger- Hoffmann Saatgutmischung „Schmetterlings- und Wildbienensaum“.

Besonders frühblühende Arten sind für Bienen überlebenswichtig, welche einen wichtigen Bestandteil der genannten Mischung darstellen.

Durch ein-, zwei- und mehrjährigen Arten entsteht eine sich dynamisch entwickelnde „Blumenwiese“ Mit attraktiv blühenden Stauden wie der kleinblütigen Königskerze, der Rundblättrigen Glockenblume oder auch der Wiesen-Margerite entsteht nicht nur für Bienen und Insekten ein attraktives Nahrungsangebot (nach naturschutzcenter.de). Denn gerade in den Sommermonaten ist die „Blumenwiese“ auch für Menschen ein optisch ansprechender Ort, der zum Verweilen einlädt und gleichzeitig ein summendes und brummendes Spektakel für die Ohren bietet. 

Die Artenzusammensetzung der „Blumenwiese“/“Schmetterlings- & Wildbienensaum von Rieger Hofmann:

„Acker-Glockenblume, Ackersenf, Acker-Witwenblume, Echte Schlüsselblume, Echtes Barbarakraut, Echtes Herzgespann, Echtes Johanniskraut, Echtes Labkraut, Echtes Seifenkraut, Frühlings-Fingerkraut, Gelbe Resede, Gewöhnliche Braunelle, Gewöhnliche Goldrute, Gewöhnliche Schafgarbe, Gewöhnliche Schwarznessel, Gewöhnliche Wegwarte, Gewöhnlicher Dost, Gewöhnlicher Natternkopf, Gewöhnlicher Pastinak, Gewöhnlicher Thymian, Gewöhnlicher Wirbeldost, Gewöhnliches Bitterkraut, Gewöhnliches Ferkelkraut, Gewöhnliches Leimkraut, Gewöhnliches Leinkraut, Heilziest, Herbst-Löwenzahn, Kartäusernelke, Klatschmohn, Kleinblütige Königskerze, Kleiner Odermennig, Knoten-Braunwurz, Kornblume, Mittlerer Klee, Mittlerer Wegerich, Moschus-Malve, Nesselblättrige Glockenblume, Nickende Kratzdistel, Pfirsichblättrige Glockenblume, Rainfarn, Rote Lichtnelke, Rundblättrige Glockenblume, Saatmohn, Schwarze Königskerze, Silber- Fingerkraut, Skabiosen-Flockenblume, Spitzblatt-Malve, Spitzwegerich, Sumpfschotenklee, Tauben-Skabiose, Wald-Ziest, Weiße Lichtnelke, Weißes Labkraut, Wiesen-Bocksbart, Wiesen-Flockenblume, Wiesen-Glockenblume, Wiesen-Kümmel, Wiesen-Margerite, Wiesen-Salbei, Wilde Karde, Wilde Malve, Wilde Möhre“ (nach Naturschutzcenter.de)

 

Nils B. (12.02.2021)

Quellen:

https://www.bund.net/themen/tiere-pflanzen/wildbienen/wildbienenkunde/#:~:text=Alle%20Wildbienen%20sind%20bei%20ihrer,reichhaltige%20Eiwei%C3%9Fquelle%20f%C3%BCr%20die%20Larven.

 https://www.naturschutzcenter.de/schmetterling-wildbienensaum

(Quellen vom  12.02.2021)