Bienen als Bestäuberinnen

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Wie kommt der Apfel an den Baum?

Nach einem langen Winter sprießen im Frühjahr die ersten Blätter und Blüten an den Obstbäumen hervor. Einige Wochen darauf sind die Bäume von weißen, leicht rötlichen Blüten umhüllt. 

Werden die Blüten genauer betrachtet, so zählt jede Blüte kleiner Blätter und in der Mitte ein paar gelbe Stängel. Diese werden auch Staubblätter genannt und wachsen um einen dickeren Stempel. Die Köpfe der Staubblätter sind mit Blütenstaub und winzig kleinen Tropfen einer wässrigen Flüssigkeit bedeckt. Dabei handelt es sich um den Nektar. Der süße Duft des Nektars und die hellen Blüten ziehen nicht nur Insekten sondern auch Wildbienen an. Die Wildbienen kommen um den Nektar zu sammeln. An ihren Beinchen haben sie einen feinen Pelz. Dort bleibt der Blütenstaub gut hängen. Fliegt die Wildbiene nun zur nächsten Blüte weiter, verteilt sie dort den Blütenstaub. Die Blüte wird bestäubt und es kann aus ihr ein Apfel wachsen. 

Bis es soweit ist, dauert es jedoch eine Weile. Ab dem Spätsommer sind die Äpfel an dem Obstbaum reif. Groß und rot hängen die Äpfel dann am Baum.