Ausblick:

Das Habitat in 2 Jahren

Bei der Planung des Habitats mussten viele Hürden überwunden werden. Anträge wurden massenhaft verfasst und versendet. Analysen des Standortes in Bezug auf die Lichtverhältnisse sowie die abiotischen Faktoren selbstständig durchgeführt, Kosten- und Finanzierungspläne erstellt und es wurde sich mit Expert:innen ausgetauscht, um das bienenfreundlichste Habitat im Rahmen unserer Möglichkeiten zu errichten.

All diese Herausforderungen wurden von Studierenden der Bienenwerkstatt erfolgreich gemeistert - bis auf eine. Die Corona-Pandemie und die mit ihr einhergehenden Kontaktbeschränkungen machten es unmöglich, unsere Planung in die Tat umzusetzen. Was zunächst Mal wie das unschöne Ende eines großen Projektes erscheint, ist jedoch eine Möglichkeit, das Wildbienenhabitat noch effizienter und umfangreicher zu gestalten als bisher geplant. 

Die Teilnehmenden der Bienenwerkstadt 3.0 werden ihre gesamte Planung, alle Dokumente, Anträge und Kalkulationen an die Teilnehmenden der Bienenwerkstadt 4.0 weitergeben, sodass diesen die ideale Vorbereitung dazu dient, sich voll und ganz auf die praktische Umsetzung zu konzentrieren. Falls auch Du mithelfen möchtest, schau doch mal HIER vorbei.

Da man sich zum Zeitpunkt des Projektbeginns (Herbst 2020) nur schwer vorstellen kann, wie aus dieser öden Wiese mal ein Paradies für Wildbienen und andere Insekten werden soll, vor allem aber, damit man sich ein Bild von unseren Plänen machen kann, haben wir bereits einen Blick in die Zukunft geworfen:

Dieses Foto stammt aus dem Dezember 2020 als die Fläche das erste Mal von Studierenden begangen, analysiert und vermessen wurde.

Mit ein bisschen Imagination (und natürlich Photoshop) kann man sich bereits ausmalen, wie die Wiese nach gut zwei Jahren im Idealfall aussehen wird.

©BienenWerkSTADT